Freihandelsabkommen TTIP: Jahrzehntelange Umweltarbeit umsonst?

US-Konzerne wie Monsanto drängen auf den europäischen Markt. Doch unsere Umwelt- und Verbraucherschutzstandards stellen für sie Handelshemmnisse dar. Unter dem Namen TTIP verhandeln deshalb USA und EU im Verborgenen ein Frei­handelsabkommen. Die Verhandlungen sind nicht im Interesse der über 500 Millionen EU-Bürger, sondern dienen wenigen mächtigen Konzernen.

Die Inhalte würden keine Zustimmung finden: Fragwürdige Produkte, wie Genmais, mit Chlor desinfiziertes Hühnerfleisch und Hormonfleisch suchen ihren Weg auf unsere Teller. Auch Atomkraft-Ausstieg, Fracking-Verbot und Lebensmittel­standards stehen wirtschaftlichen Interessen im Weg. Für den Fall, dass Staaten höhere Standards festlegen, werden private Schiedsgerichte installiert. Vor diesen können Konzerne Staaten auf in Zukunft ausfallende Profite verklagen. Am Ende kommt der Steuerzahler dafür auf.Greenpeace Österreich -> zur Petition von Greenpeace Österreich

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